Die nächste Folge der "für lau"-Serie befasst sich mit Tools zur Bildbearbeitung im weitesten Sinne. Ich möchte in diesem Posting eigentlich weniger empfehlen sondern eher aufzählen, was es alles gibt. Womit man am Ende gut umgehen kann, hängt ganz von den eigenen Vorlieben ab. Da sollte man einfach mal ein wenig rumprobieren, da die Programme alle kostenlos sind, sollte das ja auch kein Problem sein.
Anfangen möchte ich mit drei Programmen zum Betrachten und Organisieren von Bildern:
Anfangen möchte ich mit drei Programmen zum Betrachten und Organisieren von Bildern:
- IrfanView
Gibt es überhaupt Leute, die IrfanView nicht kennen? Es ist in der Windowswelt - glaube ich - das bekannteste und verbreitetste Tool zum Betrachten von Bildern. Und das mit Recht, man kann unglaublich viele Dateiformate öffnen und auch speichern (und damit konvertieren). Daneben bietet IrfanView aber auch einige (wenige) Möglichkeit zur Bearbeitung von Bildern. Sehr schön einfach ist meiner Meinung nach das Ändern der Größe und des Bildausschnitts, man muss sich nur die richtigen Tastaurshortcuts merken, dann ist man vor allem auch schnell. - XnView
Im Prinzip das andere IrfanView, die beiden Programme nehmen sich insgesamt nicht so viel. XnView finde ich zum Sortieren von Bilder sehr viel besser, als IrfanView. Die Bearbeitungsfähigkeiten sind aber auch hier eingeschränkt, mir gefällt allerdings das Handling nicht so gut. - Picasa2/3
Picasa hat seine Stärken in erster Linie im Bereich der Organisation von Bildern. Aber, grade in der 3er Beta, bringt es ein paar ganz interessante Möglichkeiten zur Bearbeitung mit (klick). Mir gefallen besonders die automatischen Funktionen, sie sind zwar nicht perfekt aber für die schnelle Aufarbeitung ganz brauchbar.
- Paint.net
Für die meisten Zwecke ein sehr gut geeignetes und, wie ich finde, sehr übersichtliches Programm. Von den drei Programmen hat es meiner ansicht nach den geringsten Funktionsumfang. Dieser lässt sich jedoch durch Plugins erweitern, nur ist das Plugin-Projekt relativ unübersichtlich. - GIMP
Das Gnu Image Manipulation Program (GIMP) ist wahrscheinlich das leistungsstärkste unten den vorgestellten Programmen, ich hab es früher ganz gerne verwendet, aber mittlerweile finde ich es etwas sehr unübersichtlich. Es kann eigentlich alles nur oft scheitere ich am Finden des richtigen Knöpfchens, weshalb ich immer öfter auf andere Programme zurückgreife. Viele Funktionen von GIMP sind für den Hausgebrauch auch schlicht überflüssig. - Artweaver
Eine Neuentdeckung, die mir erstaunlich gut gefällt. Der Funktionsumfang ist recht brauchbar, die Oberfläche aber trotzdem übersichtlich. Ich habe nach der ersten Installation relativ schnell alle Knöpfchen und Regler gefunden, die ich brauche. Wer mit Paint.net umgehen kann, wird mit Artweaver keine Probleme haben, da sich die Oberfläche nicht so sehr unterscheidet, grade der Ebenenmanager und die Bearbeitungshistory sind sehr ähnlich, da orientiert man sich an den gleichen Vorlagen.
- Inkscape
Inkscape ist der Klassiker unter den freien Vektorgrafikprogrammen. Es beherrscht alle wichtigen Funktionen und ist nicht so kompliziert zu bedienen, man muss sich aber schon etwas einarbeiten, intuitiv würde ich die Bedienung nicht unbedingt nennen. - OpenOffice.org Draw
Eine tolle Alternative zu Inkscape ist das Draw-Modul von OpenOffice.org. Für kleinere Grafiken ist es vollkommen ausreichend und bedient sich auch recht komfortabel. Alles, was ich bisher an Grafiken erstellt habe, hätte ich wahrscheinlich auch damit machen können.




